Traunreuter Feuerwehr wegen Sturm im Dauereinsatz

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Am Frühlinger Spitz war ein Baum auf den Werkszaun gefallen und musste beseitigt werden. −Foto: Freiwillige Feuerwehr Traunreut

von Herbert Reichgruber

Das vergangene Wochenende waren die Traunreuter Feuerwehrler praktisch im Dauereinsatz. Sturmtief "Eberhard" fegte am Sonntagnachmittag einige Bäume um und es kam zu Stromausfällen. Die Floriansjünger bereiteten sogar eine Anlaufstelle für betroffene Bürger vor, die letztlich nicht mehr benötigt worden ist.

Am Sonntag hatte der Einsatzmarathon wegen Sturmschäden um 15.39 Uhr am Frühlinger Spitz begonnen. Dort war ein Baum gegenüber der Jugendsiedlung vom BSH-Gelände auf den Werkszaun und die Straße gestürzt und musste beseitigt werden. Die folgenden eineinhalb Stunden wurden die Einsatzkräfte dann wegen umgefallener Bäume sowie anderer Sturmschäden an mehrere Straßen gerufen.

Gegen 17.15 Uhr wurde schließlich im Feuerwehrhaus Traunreut eine Einsatzleitung für die Stadt Traunreut eingerichtet, an der alle Einsätze in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Traunstein koordiniert wurden. Da es während der Einsätze in mehreren Straßenzügen in der Kernstadt zu Stromausfällen gekommen war, baute man im Feuerwehrhaus eine Notstromversorgung auf und richtete eine Zulaufstelle für die Traunreuter Bürger ein. Bis 19 Uhr waren alle Einsatzstellen abgearbeitet und auch die Stromausfälle behoben. Die Freiwillige Feuerwehr Traunreut war am Sonntag insgesamt rund dreieinhalb Stunden mit 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Traunreuts 2. Kommandant Konrad Unterstein erinnerte am Montag daran, dass etliche seiner Kameraden am vergangenen Wochenende einen großen Teil ihrer Freizeit für den ehrenamtlichen Einsatz bei der Feuerwehr geopfert haben: "Darunter sind viele Familienväter und diese Leistung ist nicht selbstverständlich. Vielen Dank an die Familien, die das Verständnis für die Feuerwehrarbeit aufbringen und uns Aktiven immer den Rücken stärken. An so einem Wochenende wird es ersichtlich, wie wichtig das ist."

Quelle: Heimatzeitung.de

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