Traunreuter Rettungskräfte mehrfach gefordert

Traunreut. Am Dienstag den 14.08.18 wurden Rettungsdienst und Feuerwehr in die Paul-Keller-Straße nach Traunreut zu einer Personenrettung gerufen. Ein häuslicher Unfall machte dies notwendig. Hier wurde ein älterer Patient unbestimmten Grades verletzt. Da sich die Platzverhältnisse vor Ort als sehr eng herausstellten und auch das Treppenhaus für eine Patientenrettung im Liegen nicht geeignet war, entschied sich Einsatzleiter Konrad Unterstein für eine Rettung mittels Schleifkorbtrage und Rollgliss, eine Art Flaschenzug. Hierfür musste der Rettungskorb der Drehleiter an Ort und Stelle abgebaut werden und die Trage samt Leinen und der Flaschenzug am Leiterpark installiert werden. „Dies ist zwar etwas aufwändiger, wir sparten uns durch diese Variante aber Platz und Gewicht“, so der stellvertretende Kommandant gegenüber den Medien. Letztendlich konnte der Patient schonend, im Liegen, nach einer dreiviertel Stunde sicher aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. In dieser Zeit war er unter ständiger Betreuung des BRK Rettungsdienst, der mit einem Rettungswagen vor Ort war. Die Zusammenarbeit zwischen Roten Kreuz und Feuerwehr klappte hervorragend, freute sich Unterstein nach diesen Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Traunreut war mit vier Fahrzeugen und 15 Rettungskräften vor Ort und sperrte unter anderem die Paul-Keller-Straße während der Rettungsarbeiten.

Dies war für die Floriansjünger bereits der zweite Einsatz innerhalb weniger Stunden. In der Nacht auf Dienstag mussten sie bereits zu einem Verkehrsunfall ausrücken. Hier hat sich auf der St2104 Höhe dem Walchenfeld ein PKW überschlagen wobei sich der Lenker leicht verletzte. Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr versorgten den Patienten, sicherten die Unfallstelle und reinigten die Straße.

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