Hubert Abrasch, ein verdienter Feuerwehrmann, ist 80 Jahre alt

2008-08-30 Geburtstag AbraschZur Welt kam Hubert Abrasch am 30.8.1928 in Unruhstadt, Mark Brandenburg. Als 14-Jähriger leistete er Feuerwehrdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Unruhstadt. 1943 wurde er zum Reichsarbeitsdienst, dann zu einer Panzerheinheit eingezogen und geriet in Kriegsgefangenschaft.

Nach der Gefangenschaft trat er in die Feuerwehr Maisenberg ein und blieb Mitglied bis Ende 1949. Jetzt arbeitete er in der Kampfstoffbeseitigung in der Muna St. Georgen.

Am 6.1.1952 wurde Hubert Abrasch Feuerwehrmann in Traunreut und machte in den folgenden 50 Jahren eine bemerkenswerte Laufbahn: 1958 Ernennung zum Oberfeuerwehrmann, 1960 Wahl zum Vertrauensmann des Feuerwehrvereins, 1960 Ernennung zum Löschmeister und Gruppenführer, 1963-1965 und 1978-1984 Wahl zum stellvertretenden Kommandanten, 1963 Ernennung zum Oberlöschmeister, 1964 zum Brandmeister und 1980 zum Oberbrandmeister. 1988 erhielt Hubert das Ehrenzeichen für 40 Dienstjahre, 1991 war er stellvertretender Vereinsvorsitzender. 2002 wurde er geehrt für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Er ist somit der dienstälteste Feuerwehrmann der FF Traunreut.

Technisch hatte Hubert seine besondere Stärke als Drehleiter-Ausbilder. Zu den Schulungsabenden im Winter trug er seine außergewöhnliche Fachkunde zur Unfallverhütung und den damit verbundenen Vorschriften bei, was nicht zuletzt mit seiner Tätigkeit bei Firma Heidenhain zu tun hat.

Wegen der Gesundheitsschädigung bei der Kamfstoffbeseitigung musste sich Hubert einer Behandlung in der Lungenfachklinik in Gauting unterziehen. Hier konnte er sich anschließend zum Feinmechaniker umschulen und wurde dann bei Firma Heidenhain ab 1952 als Fräser angestellt. Bald wurde er Sicherheitsbeauftragter, was die Bereiche Brandschutz und Umweltschutz einschloss. Bei den zahlreichen Neubauten der Firma wurde er bei der Planung zur Beratung hinzugezogen.

1950 begann Huberts Ehe mit Erika, die ihm 1951 zwei Zwillingstöchter schenkte. Eine davon hat eine Enkeltochter zur Verwandtschaft beigesteuert.

Als Ausgleich zu Beruf und Ehrenamt wählte er sich die Pflege eines Schrebergartens. Auch hier ist er, wie kann es anders sein, ein Mann der ersten Stunde, also Gründungsmitglied.

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