Ein Container Altpapier

Alarm unterbricht Sammelaktion des Kolpingvereins – Auch Altkleider verwertet

Wie jedes Jahr – nunmehr seit über 30 Jahren - fahren ehrenamtliche Helfer des Kolpingvereins durch das Traunreuter Stadtgebiet und sammeln nicht mehr gebrauchte Kleider, Kataloge und Magazine ein.
Unterstützt werden sie dabei von Mitgliedern der Traunreuter Feuerwehr. Der Erlös der Aktion kommt karitativen Zwecken zugute. Am Samstag, pünktlich um 8 Uhr, trafen sich die Helfer um Organisator Lothar Schindler vor der TUS-Sportplatzgaststätte. Ihr Auftrag: Auch dieses Jahr nicht mehr benötigte Kleidung sowie Altpapier einzusammeln und es zu entsorgen.

2018 11 03 Sammlung Kolping

Doch nicht nur innerhalb der Stadt waren fleißige Männer und Frauen unterwegs, sondern auch im benachbarten St. Georgen und in Traunwalchen. Dort halfen die Katholische Landjugend, beziehungs-weise die Ministranten mit. Kurz nachdem die Ehrenamtlichen ihre Arbeit begonnen, wurden sie jäh unterbrochen: die Traunreuter Feuerwehrler wurden alarmiert und mussten ausrücken. Nach der Erstmeldung B-BMA wurde noch auf der Anfahrt die Alarmstufe auf B3 erhöht, da sich im Gebäude mit der angeschlagenen Brandmeldeanlage viele Personen befanden, die im Brandfall gerettet werden mussten. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: bis auf einen Toast kam niemand zu Schaden und die Floriansjünger konnten wieder abrücken. Währenddessen leisteten die Mitglieder der kirchlichen Organisationen ganze Arbeit. Am Ende der Aktion kam nämlich ein ganzer Abrollcontainer voller Altpapier zusammen. Und nicht nur das: auch ein LKW konnte halb voll mit Altkleider beladen werden. „Diese gehen seit Beginn unserer Aktion vor über 30 Jahren an ein Familienunternehmen in Geisenhausen im Landkreis Landshut. Diese verwerten die Kleider und geben uns Geld dafür. Wir spenden den Erlös wiederum an karitative Zwecke,“ fasst Schindler die Aktion zusammen. „Unser Dank gilt natürlich auch an diejenigen, die uns jährlich die Fahrzeuge zur Verfügung stellen, sodass wir die Altkleider und das Altpapier verladen können“, so der Organisator. Nach getaner Arbeit gab es noch eine Brotzeit für alle Helfer, die sich alle redlich verdient hatten.

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