Stationszeichen als Ordnungssystem an überörtlichen Straßen in Bayern

An den überörtlichen Straßen in der Verwaltung des Freistaats Bayern dienen Stationszeichen als Ordnungssystem. Die Straßen werden dabei in Abschnitte unterteilt. Diese sind durch Kreuzungen und Einmündungen von überörtlichen Straßen (Bundesautobahnen, Bundes-, Staats- und Kreisstraßen) begrenzt. Jeder Abschnitt wird bei Null beginnend mit Stationen versehen. Damit brauchen Veränderungen, z. B. durch Baumaßnahmen, nur noch in den betroffenen Abschnitten vorgenommen werden. Das Ordnungssystem hat die durchgehende Kilometrierung ersetzt, die sich bei langen Straßenzügen als zunehmend unflexibel erwiesen hatte.

Die Stationszeichen stehen im Abstand von 500 m am rechten Fahrbahnrand und enthalten die Angaben Straße - Abschnitt - Station. Mit diesen Angaben ist ein Standort auf den überörtlichen Straßen eindeutig beschrieben.

Die Aufstellung der Stationszeichen erfolgte im Jahr 2006 an Staatsstraßen, 2007 an Bundesstraßen, 2008 an Kreisstraßen in Verwaltung des Freistaats Bayern und wird 2009 an Bundesautobahnen abgeschlossen.

Den Landkreisen wurde empfohlen, für ihre Straßen ebenfalls die Stationszeichen als Ordnungssystem zu übernehmen.

Nähere Informationen zu den Stationszeichen sind in einem Faltblatt zusammengestellt. Das Faltblatt ist in gedruckter Form über die Zentralstelle für Informationssysteme (ZIS) bei der Autobahndirektion Südbayern, Seidlstr. 7-11, 80335 München erhältlich.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Inneren


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