Ruhige Weihnachten für die Floriansjünger

Über insgesamt sehr ruhige Weihnachtsfeiertage mit nur wenigen Einsätzen konnten sich die Feuerwehren im Landkreis Traunstein freuen.

An Heiligabend gegen 13.15 Uhr wurde die Feuerwehr Ruhpolding aus der Mittagsruhe gerufen. In einem Seniorenheim am Rathausplatz hatte die Brandmeldeanlage angeschlagen, weil Essen angebrannt war. Mehreren Feuerwehrautos waren wenige Minuten später vor Ort. Die Floriansjünger mussten aber nicht mehr eingreifen. Um 17.15 Uhr heulte die Sirene der Feuerwehr Wolkersdorf. In einem Gewerbebetrieb in der Schmidhamer Straße hatte der Brandmelder Alarm ausgelöst. Die Feuerwehrler stellten fest, dass Wasserdampf aufgestiegen war und einen Rauchmelder aktiviert hatte.

Am Sonntag gegen 16.15 Uhr mussten die Wehren aus Obing und Pittenhart mit 45 Einstazkräften nach Aiglsham ausrücken, doch der befürchtete Zimmerbrand entpuppte sich nur als ein Topf voller Suppe, den der Wohnungsinhaber auf dem angeschalteten Herd vergessen hatte. Wegen der Rauchentwicklung hatte der Rauchmelder ausgelöst. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte dies und verständigte die Polizei. Es entstand kein Schaden. "Lediglich die Suppe war nicht mehr zu genießen", heißt es im Pressebericht der Trostberger Polizei. Die Feuerwehrler mussten also kein Feuer löschen, sondern lediglich das Gebäude gut durchlüften. Auch der Rettungsdienst konnte unverrichteter Dinge wieder abrücken.

In der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag gegen 0.40 Uhr wurde die Feuerwehr Traunreut zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen. Unter dem Stichwort "Wohnungsöffnung" leisteten sie technische Hilfe, um den Zugang zur Wohnung einer erkrankten Person frei zu machen. Zwei weitere technische Hilfeleistungen zur Absicherung und zum Binden von Ölspuren auf Fahrbahnen hatten die Feuerwehren Trostberg und Kirchanschöring am Vormittag des Heiligen Abend zu erledigen. - vol

Quelle: heimatzeitung.de

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